Die Prangstangen im Pongau

Am ersten Julisonntag ziehen die Menschen mit kunstvoll geschmückten Prangstangen durch die Ortschaft bis zur Kirche. Zu Maria Himmelfahrt werden die Blumenbänder den Bauern zurückgegeben. Diese bewahren sie bis zu den Raunächten auf, um sie Glück bringend zu verbrennen. Im Pongau werden die Prangstangen auch gerne mit bunter Wolle umwickelt.

Dem Brauch liegt eine Sage zugrunde, nach der eine Heuschreckenplage die gesamten Pflanzen mit Ausnahme der Margariten vernichtet worden sind. Zum Andenken finden heutzutage die Umzüge statt, wobei es nicht verwundert, dass die Margarite die Hauptrolle spielt.
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