Die Prangstangen in Hüttau

Alljährlich am 24. Juni, dem Ehrentag des Hl. Johannes der Täufer, ziehen die Menschen in Hüttau mit kunstvoll geschmückten Prangstangen durch die Ortschaft bis zur Kirche. Dort bleiben die Stangen bis Maria Himmelfahrt, dann werden die Blumenbänder den Bauern zurückgegeben. Diese bewahren sie bis zu den Raunächten auf, um sie Glück bringend zu verbrennen. Für die schweren, bis zu acht Meter langen Stangen werden bereits Wochen vorher Blumen und Blüten gesammelt. Diese werden in liebevoller, tagelanger Kleinarbeit zu prächtigen Girlanden gebunden, mit denen die Prangstangen umwickelt werden.

Die Sage von der Heuschreckenplage

Dem Brauch liegt eine Sage zugrunde, nach der bei einer Heuschreckenplage die gesamten Pflanzen mit Ausnahme der Margariten vernichtet worden sind. Zum Andenken finden heutzutage die Umzüge statt, wobei es nicht verwundert, dass die Margarite die Hauptrolle spielt.
Gemeinde Russbach am Pass Gschütt im Skigebiet Lammertal Dachstein West
Hüttau
Hüttau
Franz Roider
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