Aperschnalzen im Flachgau & Rupertiwinkel

Die Burschen im Salzburger Flachgau und im benachbarten bayrischen Rupertiwinkel vertreiben ab dem Dreikönigstag mit wuchtigen „Goaßl“ (= Peitschen)-Hieben den Winter, denn „aper“ bedeutet schneefrei. Die Aperschnalzer lassen es dabei tüchtig knallen, und es verlangt viel Kunstfertigkeit und Übung, die bis zu 4 m lange „Goaßl“ auch so richtig zu schwingen, damit es schön lärmt. Geschnalzt wird in Gruppen, den so genannten Passen (dem im Brauchtum versierten Kenner schon von den Krampussen geläufig), die miteinander in grenzüberschreitenden Wettstreit treten. Das erste Preis-Aperschnalzen wurde im Jahre 1936 in Salzburg-Maxglan abgehalten.

Fronleichnamsprozession im Salzburger Land

Die Fronleichnamsprozession ist einer der wichtigsten kirchlichen Bräuche Österreichs. Sechzig Tage nach Ostern wird das Opfer, welches Jesus Christus am Kreuz erbrachte, gewürdigt (Hochfest von Leib und Blut Christi). Gleichzeitig ist sie das öffentliche Bekenntnis zur Religion und zur Eucharistie im Speziellen. Meist wird die Prozession mit Monstranz und Himmel von der hiesigen Musikkapelle, dem Heimatverein, der Pfarre und der Schützenkompanie abgehalten. Besondere Arten der Fronleichnamsfeiern in Salzburg sind die Prangstangen, der Samson und die Himmelbrotschutzen.
Gemeinde Russbach am Pass Gschütt im Skigebiet Lammertal Dachstein West
Anthering
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Franz Roider
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