Prangstangen tragen im Salzburger Land

Prangstangen tragen im Salzburger Land

Alljährlich am 24. Juni, Ehrentag von Johannes dem Täufer, ziehen die Menschen mit kunstvoll mit Blumen geschmückten Prangstangen durch die Ortschaft bis zur Kirche. Dort bleiben die Stangen bis Maria Himmelfahrt, dann werden die Blumenbänder den Bauern zurückgegeben. Diese verbrennen sie Glück bringend in den Raunächten.

Dem Brauch liegt eine Sage zugrunde, nach der eine Heuschreckenplage die gesamten Pflanzen mit Ausnahme der Margariten vernichtet worden sind. Zum Andenken finden heutzutage die Umzüge statt, wobei es nicht verwundert, dass die Margarite die Hauptrolle spielt.
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